Moderne Geigerzähler im Internet kaufen

Dank der rasanten Verbreitung und Entwicklung des Internets kann man sich heute einfach und bequem einen Geigerzähler über das Internet erwerben. Hier eignen sich besonders Plattformen wie Amazon, denn hier vertrieben eine Menge namhafter Hersteller ihre Produkte und man hat stets die Möglichkeit, sich die Erfahrungsberichte vorheriger Käufer durchzulesen, um auf einen Blick alles über die Vor- und Nachteile eines bestimmten Geigerzählers zu erfahren.

Wichtige Punkte auf die man vor dem Kauf achten sollte sind die Verarbeitung des Gehäuses und der USB-Anschluss, falls es sich um eine moderne Variante des Geiger-Müller-Indikators handelt. Hier sollte man zudem auch einen Blick auf die Software und deren Funktionsumfang werden, sowie auf die Einfachheit bei der Installation und der Bedienung des Produktes. Bei batteriebetriebenen Geräten ist es ebenfalls wichtig, dass die Batterie lange hält.

Strahlengefahr und die technische Messung mit dem Geigenzähler
Das Thema Strahlung ist eines der Themen, das auch noch in vielen Jahren sehr wichtig ist. Zum Messen von ionisierender Strahlung verwendet man häufig einen Geigerzähler, auch bekannt unter den Begriffen Geiger-Müller-Zählrohr oder Geiger-Müller-Indikator.

Der Physiker Hans Geiger (1882-1945) schaffte es im Jahre 198 zusammen mit seinem Assistenten Walther Müller (1905-1979) die Erfindung um ein vielfaches zu verbessern.

Aufbau und Funktion eines Geiger-Müller-Zählers (Geigerzähler)
Das Geiger-Müller-Zählrohr kann auf einfache Art und Wiese ionisierende Teilchen im Raum erkennen. Das Gerät dient als Warngerät vor radioaktiv verstrahlten Bereichen. Das sog. Zählrohr ist ein zylindrisch verlaufenden Rohr, welches mit Edelgas (in der Regel Argon), Luft und Alkoholdampf gefüllt wurde. Am einem Ende wird eine Folie befestigt, damit die radioaktive Strahlung eindringen kann. Auf der anderen Seite befindet sich ein isolierter Draht aus Metall, der in der Mitte angebracht wurde. Das Metallrohr wird mit der Spannungsquelle verbunden wobei der negative Pol verwendet wird, während der Draht den positiven Pol erhält. Dieser Geigenzähler wird letztendlich noch an einen Verstärker angeschlossen. Hier befinden sich zum einen ein elektronischer Zähler und zum anderen ein Lautsprecher.

Die Spannungsquelle des Geiger-Müller-Zählrohrs kann mehrere hindert Volt hoch sein. Die vollständige Spannung liegt zunächst am Metallrohr an. Sobald allerdings von Außen radioaktive Strahlung durch die Folie ins Innere (das Zählrohr) dringt wird das sich darin befindende Gas ionisiert und somit leitfähig gemacht. Es entsteht ein elektrischer Stromfluss. Nun ist der Widerstand des Zählrohrs um ein Vielfaches kleiner als der Festwiderstand, was bedeutet, dass die gesamte Spannung nun am Festwiederstand anliegt. Da die am Zählrohr anliegende Spannung nun viel zu klein ist um den Elektrizitätsfluss durch das Gas aufrechtzuerhalten, wird der Stromfluss sofort unterbrochen und es pendeln sich wieder die ursprünglichen Spannungsverhältnisse ein.

Einschränkungen des Geigerzählers
Ein Problem das mit dem Einsatz eines Geigerzählers auftreten kann ist, dass direkt nach dem Auslösen der Gasentladung eine Totzeit eintritt. Diese dauert ungefähr 0.1 Millisekunden an und in dieser Zeit kann das Gerät keine neuen Impulse empfangen, ist also für den Bruchteil einer Sekunde tot. Dies beruht auf den positiv geladenen Gasatomen, die vor der Anode das elektromagnetische Feld abschirmen. Erst wenn die Ionen bis zur Kathode gewandert sind, bei der sie sich letztendlich entladen, kann ein erneuter Prozess durchgeführt werden.

Die Totzeit hängt sehr stark von der Bauart der Geigerzählers sowie den verwendeten Materialien ab. Bei den modernen Geigerzählern im preislich höheren Segment wurde diese Totzeit noch heruntergedrückt. Die Totzeit hängt zum einen von der Größte der Zählrohrs, von der Zusammensetzung des Füllgases und von der anliegenden Spannung des Geräts ab.

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